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Film der Woche: VON DER HÖLLE INS PARADIES ein Film von Michael Teutsch

Als der renommierte Dokumentarfilmer die Pianistin Aliza Sommer-Herz 2005 in London besucht, ist sie 102 Jahre alt. Sie geht jeden Morgen zuerst schwimmen und spielt dann drei Stunden Klavier – am liebsten Chopin. Sie beherrscht fünf Fremdsprachen und korrespondiert mit Freunden in der ganzen Welt.

Aufgewachsen in Prag als Tochter deutscher Juden lernte sie das Klavierspielen und war in den dreißiger Jahren eine gefeierte Pianistin. Die Musik half ihr das Ghetto von Theresienstadt zu überleben und spendete ihr Trost, als ihre Familie und ihr Mann von den Nazis ermordet wurden. Fast vierzig Jahre lebte sie als Lehrerin und Pianistin in Israel, bis sie vor zwanzig Jahren nach London ging.

Michael Teutsch hat bei seinen Besuchen intensive Gespräche mit dieser außergewöhnlichen Frau in London geführt und einen wunderbar einfühlsamen Film über die kosmopolitische Jahrhundertzeugin gemacht. Damit schenkt er uns allen ein wichtiges Dokument gegen das Vergessen unserer eigenen Geschichte – am Beispiel des Mut machenden Lebens von Aliza Sommer. Vor kurzem wurde der Film VON DER HÖLLE INS PARADIES in der zentralen Gedenkstätte Yad Vashem, Jerusalem gezeigt.

OLAtv.de dankt Michael Teutsch dafür, dass wir diesen Film präsentieren dürfen – in Gedenken an Aliza Sommer und an die Progromnacht am 9.November 1938.

Mehr Infos zu den Filmen von Michael Teutsch gibt es hier: http://www.michaelteutsch-filmglasmuenchen.de

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